Kreativ experimentieren

Mit alten Techniken zu neuen Produkten

Handarbeiten waren mir sozusagen in die Wiege gelegt, Grossmutter und Mutter haben mir früh stricken, häkeln, sticken und nähen beigebracht. Meine berufliche Leidenschaft waren allerdings Zahlen, Strukturen und ökonomische Abläufe. Alles ziemlich abstrakt, mit dem Kopf, mit und auf Computern, nichts mit den Händen, nichts physisch Konstruktives. Darum lagen dann meine handwerklichen Fähigkeiten auch einige Jahrzehnte brach.

Anders und doch sehr ähnlich

Mit einer 5 am Rücken entstand das Bedürfnis, etwas Selbstgemachtes, physisch in den Händen zu halten. Ich begann mich fürs Weben zu interessieren, eine Tätigkeit, die erstaunlich nahe an Computerarbeit liegt. Dreidimensional, man muss planen, genau berechnen, peinlich genau einziehen, sonst entspricht die Grundlage bereits nicht mehr dem Plan (Webzettel) und dann auch noch alles genau nach Plan Verschnüren (programmieren!) und abarbeiten. Und man benötigt Geduld und Gelassenheit mit sich selbst, beides Eigenschaften, da war ich wohl gerade abwesend, als sie verteilt wurden.

In Kursen bei der «Wärchstube» Klosters und Zürcher Stalder in Lyssach habe ich mir nach und nach Web-Grundwissen angeeignet und dabei viele Weberinnen kennengelernt. Von ihren Erfahrungen und Ideen konnte ich immer wieder profitieren. Daraus ergab sich der entstandene «Handwerk-Stil», kreativ experimentieren. Die so entstandenen Produkte sind Unikate, keines gleich wie das andere. Bei den Tischsets variieren mindestens die Farben, bei den Geschirrtüchern die Farben und Muster, bei den Handtüchern die Farben, Muster und verwendeten Materialien. Und die Handwerkstechniken lassen sich kombinieren, daraus ergeben sich dann weitere kreative Möglichkeiten.

Mein Blog

Nach Scuol

Gestern auf dem Spaziergang über die Insel war es schwül, warm, aber trocken. In der Nacht ist dann ein richtiges Gewitter durchgebraust. Zum Glück steht

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Insel Mainau

Mitten in der Nacht fängt der Regen an. Hier in Kehl stehe ich auf einem Wiesenplatz. Das habe ich nicht so gern bei Regen. Der

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und wieder Kehl

Der Zirkus scheint an diesem Morgen weiterzuziehen. Dummerweise macht er das bereits morgens um halb fünf. Keine sehr christliche Zeit. Ich drehe mich nochmal um

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Reims

Der Morgen beginnt bedeckt, aber gemütlich. Keine Kaninchen, keine Enten in der Gegend, die Lumpazzi schlafen bis halb acht. Und diese Nacht auch kein Fussballfest

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Nach Calais

Diese verflixten Kampfkaninchen sind immer wieder früh auf. So auch meine Lumpazzi. Um fünf Uhr dreissig ist Jagen angesagt. Auf dem Bett im Randulin, in

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St. Augustin’s Abbey

Früh um halb sechs Uhr ist die Nacht vorbei. Dummerweise habe ich die beiden Rückfenster nicht verdunkelt. So können die Lumpazzi rausschauen, wenn sie ausgeschlafen

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