Bosherston mit Lilly Ponds
Mittwoch, 26. März – Bosherston Lilly Ponds
Auf der Karte sieht das nicht lustig aus. Das Camp ist ungefähr 50 km westlich von Gloucester, Pembroke ist an der äussersten westlichen Südspitze von Süd-Wales. Das müssen gut 200 km sein. Das hatte ich gestern Abend nicht bedacht.
Nach einem kurzen Morgenspaziergang (und diesmal wirklich nur 20 Minuten einfach rund ums Camp) und einem ordentlichen Frühstück, fahre ich los Richtung Westen. Das Navi meint, ich benötige so rund drei Stunden bis Bosherston. Dann bin ich so um 12.30 Uhr da, dann ca. zwei Stunden spazieren und spätestens um 15 Uhr wieder zurückfahren.
Das Navi führt auf dem kürzesten Weg nach Westen, quer über Land. Die Strassen sind teilweise genau fahrzeugbreit. Ich muss mich derart konzentrieren, dass ich gar nicht mitbekomme, dass wir bereits auf Höhe Swansea sind. Von da dauert es zwar noch eine Stunde bis Bosherston, das führt jetzt alles über die A48 und dann A477. Die Hunde machen während der ganzen Fahrt keinen Mucks, sind offenbar noch müde von gestern.
Wir kommen tatsächlich um 12.30 Uhr in Bosherston an. Das gibt nun genug Zeit etwas zu spazieren, ein paar Fotos zu machen und den Hunden den Meeresstrand zu zeigen. Sie sind nicht beeindruckt, zu viel Sand. Und sie haben Durst. Ich lasse sie nur an fliessenden Gewässern trinken. Überall sind Warnschilder aufgestellt wegen Grün-Blau-Algen. Bei den tiefen Temperaturen blühen die zum Glück momentan nicht, sonst könnte das für die Lumpazzi richtig gefährlich werden.

Wir marschieren noch bald einmal wieder zurück zum Randulin, dort hats frisches Trinkwasser, das ist viel sicherer. Danach programmiere ich das Navi zurück zum Camp. Diesmal aber über die Autobahn. Das ist eine etwas längere Strecke, dafür sicher einfacher zu fahren. Das dauert zwar immer noch 3 Stunden, wir müssen an Swansea, Cardiff und Newport vorbei. Dafür breite Strassen und gleichmässiges Tempo. Um 17.50 Uhr sind wir wieder im Camp.
Gerade noch rechtzeitig, um noch ein paar Worte mit der Frau an der Reception zu wechseln, bevor die um 18 Uhr schliesst. Sie weist mich darauf hin, dass es in der Umgebung jede Menge Attraktionen gibt, die sich anzuschauen lohnen. Unter anderem Beechenhurst Sculpture Trail, sei nicht besonders weit weg (ca. 6 Meilen) und schön im Forest of Dean gelegen.
Das war auch heute wieder volles Programm, mehr mit Fahren als mit Laufen. Aber auch das macht hundemüde.
